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Mittwoch, der 03. Oktober 2010

Wegen starker Böen und Schwell haben wir die Fahrt nach Teneriffa um einen Tag verschoben. Die Marina Rubicon auf Lanzarote hat 14,36 € pro Tag gekostet.

Dienstag der 19.Oktober 2010

Vormittag habe ich BALU reisefertig gemacht, Diesel getankt (96 Liter – 107 €) und habe bei leichten Wind den Hafen verlassen. Je mehr ich mich von der Insel entfernt habe, um so mehr hat der Wind nach gelassen. Nach zwei Stunden Motor mußte ich feststellen, das der Impeller mal wieder kaputt ist. Auch der Mitnehmerstift für die Impellerwelle ist stark abgenutzt. Hierfür werde ich ein Ersatzteil bald benötigen. Jetzt am Abend stehe ich auf offener See mit schlagenden Segeln und keinem Wind.

Dienstag der 21. September 2010

BALU ist wieder auf Reisen! Da wir heute Morgen vor Anker lagen, bin ich früh mal wieder Baden gegangen, aber das Wasser ist ganz schön kalt. Nach dem Frühstück haben wir in der Marina noch einmal nach der Post gefragt. DHL liefert in die Marina nur nach Beschwerden, sonst heißt es Lieferung nicht zustellbar, obwohl in der Marina Tag und Nacht jemand da ist. Anschließend sind Hermann und ich mit BALU nach Gibraltar zum Tanken gefahren. 90 Liter Diesel für 80 €. Leider ist mal wieder fast kein Wind und so motoren wir das erste Stück hinaus in die Straße von Gibraltar. Ab 14:30 Uhr, kurz vor Tarifa, können wir dann doch noch mit raumen Wind schön Segeln. Zeitweise läuft BALU 6 Konten. Ab 17:00 Uhr queren wir das Verkehrstrennungsgebiet, doch dann lässt der Wind beständig nach.Um Mitternacht dümpeln wir bei 1-2 Bft mit Kurs West dahin. Ich hoffe, das der morgige Tag den angekündigten Nordwind bringt.

17. - 19. September 2010

Donnerstag – am späten Abend ist Hermann nach einer langen Anreise glücklich in La Linea angekommen. Er hatte erst einen Flug von Nürnberg nach Mallorca, dann weiter nach Malaga, danach ging es mit dem Bus nach Algeciras und noch einmal umsteigen in den nächsten Bus nach La Linea. Vom Busbahnhof habe ich ihn abgeholt und um 23:00 Uhr war ein langer Reisetag für Hermann zu Ende.
Freitag – machten wir eine kleine Besichtigungstour durch Gibraltar, wobei der Flughafen immer wieder ein besonderes Schauspiel ist.
Samstag – Hermann reinigt (freiwillig) die Mastnut und sprüht sie wieder mit Teflonspray ein. Nun geht das Großsegel „wie geschmiert“ wieder rauf und runter. Zum Einkaufen zum Mercadona und Abends in Internetcafe. Und schon wieder ist ein Tag vergangen.
Sonntag– die Abreisevorbereitungen beginnen. Die Wassertanks werden neu gefüllt, das Fahrrad wieder eingepackt und alles seefest verstaut. Mittag machen noch mal einen Ausflug nach Gib (Gibraltar) zum Ocean Village und schauen uns andere Segelyachten an, aber so leicht kann keine mit BALU mithalten. Zum Abendessen gehen Hermann und ich gleich gekleidet. Hermann hat als Gastgeschenk Crew-Shirts mitgebracht und sich beim ersten Bummel in Gib auch noch die gleiche Hose gekauft.
Sollte sich am Wetter nichts gravierendes ändern, ist die Abreise für Dienstag geplant.

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Hermann in Gibraltar

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Bodo und Hermann

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Hermann im Mast

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Rene bei der Arbeit

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Fertig zum Ausgang

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Im Postamt (La Linea)

13. - 16. September 2010

Wieder ist fast eine Woche vergangen. Zwei Pakete mit der bestellten Ware sind angekommen und ich habe gleich den Kratzschutz an den Klampen angebracht. Auch habe ich einige Bücher von der Karibik bekommen (alle in Englisch). Jetzt habe ich wieder etwas zum Lesen, außer den Romanen die ich von der HELGOLAND bekommen habe.Gerade heute, wo es etwas regnerisch ist, macht es viel Spass in den nautischen Führern der Karibik, Panama, Cuba und Trinidad zu lesen. Jetzt am Abend warte ich auf Hermann ( ein ehemaliger Segelschüler), er möchte die nächste Etappe nach Madeira (600 sm) mitfahren. Die Koje ist schon gerichtet und BALU ist aufgeräumt.

10. - 12. September 2010

Freitag – es ist noch eine deutsche Yacht am Steg dazu gekommen, sie wollen aber morgen wieder in der Bucht vor Anker gehen. Diese neuen Nachbarn erzählen mir, dass in Gibraltar ein nationaler Feiertag ist. Also gehen Rene und ich Nachmittags nach Gib. Die Straßen sind voll mit rot-weiß gekleideten Menschen, vereinzelt spielen Kapellen, aber sonst ist nichts besonderes zu sehen. So kehren wir gerade rechtzeitig zurück, um neue Pakete aus Deutschland in Empfang zu nehmen.
Samstag – Heute heißt es früh aufstehen, Rene (von der JOJO) und ich wollen einen Ausflug nach Tanger (Marokko) machen. Zunächst geht es mit dem Bus nach Tarifa. Zu Fuß vom Busbahnhof zum Hafen und dann mit der Schnellfähre nach Tanger. Die geführte Tagesreise ist sogar 9 € billiger als das Hin- und Rückfahrtticket der Fähre. In Tanger holt uns ein Reiseführer ab und wir mache eine Rundfahrt mit einem Minibus durch die Stadt. In der Medina bekommen wir ein Mittagessen inklusive. Es gibt eine Tomatensuppe, zwei Hackfleischspieße, Cuscus mit Gemüse und Huhn und als Nachspeise ein süßes Gebäck mit Pfefferminztee. Der folgende Besuch der Medina ist ein wenig enttäuschend, Sie kann sich in keinster Weise mit den Medinas in der Türkei oder Tunesien messen. Pünktlich um 15:00 Uhr sind wir wieder auf der Fähre nach Tarifa und nach einem kleinen Rundgang durch die Stadt geht es mit dem Bus zurück nach La Linea.
Sonntag – Ruhetag

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Ausblick

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Schöne Tiere

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Beim Mittagessen

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Schmuckvolle Türen

08. - 09. September 2010

Mittwoch – Heute habe ich an BALU gearbeitet. Die Motorbilge wird neu gestrichen. Also erst reinigen, dann schleifen, grundieren und zum Schluss wird mit Bilgenfarbe lackiert.
Donnerstag – Es wird jetzt immer erst nach 08:00 Uhr hell. Morgens wasche ich BALU, lackiere noch einmal die Motorbilge und da es schönes Wetter und Windstill ist beschließen Rene und ich die Affen in Gibraltar zu besuchen. Unterwegs zum Cable Car wollen uns Taxifahrer immer weiß machen, das diese überfüllt ist und lange Wartezeiten hat. An der Seilbahn angekommen, stellen wir fest das diese Behauptung überhaupt nicht stimmt. Für 7,50 Pfund nehmen wir eine einfache Fahrt. Zurück geht es bergab und wir wollen auch ein wenig laufen. Die Affen sind schon an Touristen gewöhnt und gar nicht kamerascheu. Der Rückweg ist ein langer Fußmarsch und bietet immer wieder eine schöne Aussicht.

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Seilbahn Gibraltar

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Die Affen von Gibraltar

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Rene von der JOJO

Samstag, 04. bis Dienstag 07. September 2010

Die HELGOLAND hat gestern ihre Reise nach Portugal fortgesetzt. Neben BALU liegt jetzt die JOJO (eine Hallberg Rassy 31)aus der Schweiz mit dem Einhandsegler Rene. Samstag gehen wir gemeinsam zu Fuß nach Gibraltar und beim Stadtbummel kommen wir genau richtig zum Wachwechsel und erleben eine typisch englische Parade. Rene und ich tauschen viele Gedanken über die weiteren Strecken aus. Da wir auch sonst viel Gemeinsamkeiten haben, unternehmen wir vieles zusammen. So gehen wir jeden Nachmittag in ein Cafe mit WiFi.
Leider ist meine Brille total verkratzt und als wir am Montag in der Stadt sind, frage ich einen Optiker, ob man die Kratzer weg polieren kann. Da dies nicht der Fall ist bestelle ich eine neue Brille. Am nächsten Montag soll sie fertig sein. Ich habe diesmal Mineralgläser genommen, die sind doch nicht so empfindlich wie Kunststoff.
Bei meiner Yachtversicherung (Pantaenius)hatte ich letzte Woche nach einer Erweiterung des Fahrtgebiets angefragt und bekomme zur Antwort, das nur Schiffe über 100 000 € und nicht älter als 10 Jahre für weltweite Fahrt von ihnen versichert werden. Dabei hatte es beim Abschluß der Kaskoversicherung gehießen, dass eine Erweiterung ohne Probleme möglich wäre. Scheinbar zählt auch nicht die Fähigkeit des Skipper oder die Seetüchtigkeit des Bootes eine Rolle, sondern nur eine hohe Vermittlungsprämie. Soviel zum „Sorglospaket“ des Versicherungsmarklers Pantaenius. Jetzt suche ich über Anfragen im Internet eine neue Versicherungsgesellschaft.

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Die Markthalle in La Linea

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Die Markthalle in La Linea

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Markt in La Linea

30. August - 03. September 2010

Montag – Günter von der HELGOLAND fährt mit dem Beiboot in den neuen Hafen. Wir glaubten bisher er ist noch Baustelle. Doch nach kurzer Zeit kommt Günter zurück und teilt mir mit, das die Marina bereits geöffnet ist und der Preis für den Liegeplatz mit 12 € ganz annehmbar ist. Also Anker auf und rein in die Marina. Jetzt liegen unsere Boote sicher und wir können in Ruhe Ausflüge machen.
Dienstag – BALU wird gründlich vom Salz befreit. Nachmittag gehe ich in die Stadt zu Mercadona (Supermarkt) zu einkaufen. Gegen Abend legt neben BALU ein schweizer Boot an.
Mittwoch – Waschtag in der Marina gibt es eine Waschmaschine und auch einen Trockner. Für meine zwei Trommeln brauche ich jede Menge Kleingeld.
Donnerstag – Habe wieder ein paar kleine Roststellen entdeckt, die mich sofort stören und so beginnt wieder meine Lieblingsbeschäftigung. Am Nachmittag gehe ich mit Rene von der JOJO (Schweiz) auf die Suche nach einem Lokal mit WIFI.
Freitag – Vormittag gehen Rene und ich zum Lidl in die nächste Ortschaft (3,5 km). Nach unserem Einkauf finden wir eine Buslinie mit der wir wieder zurück zum Hafen fahren können und doch haben wir noch ein ganzes Stück bis zu unseren Booten zu laufen. Zum Glück habe ich meine Sackkarre dabei. Gegen Abend geht es wieder zum WIFI; wir wollen unsere Ersatzteilbestellungen noch aufgeben, sodass sie möglichst bald ankommen.

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Wolkenbildung am Felsen von Gibraltar

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Wachwechsel in Gibraltar

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Tschingderassabum

Dienstag, der 31. August 2010

Heute bin ich genau zwei Jahre auf Reisen und habe noch keine Tag bereut. Die Unsicherheit beim Anfang ist heute einer Gelassenheit gewichen und doch bin ich jeden Abend gespannt, was der neue Tag bringen wird. Viele Ereignisse sind noch wie gestern in meinem Gedächtnis und an viele Personen, die ich in dieser Zeit kennen gelernt habe, muss ich immer wieder denken. Die Donaureise, das Schwarze Meer, das Marmara Meer, die Türkei, Griechenland, Italien, Malta, Tunesien, Pantelleria, Sardinien und Spanien waren bisher meine Stationen. Doch es liegt noch ein weiter Weg vor mir und ich hoffe das ich alle auftauchenden Schwierigkeiten und Probleme so gut meistern kann wie bisher. Hier in Gibraltar mache ich in einer neuen Marina (La Linea – Spanien) noch eine kleine Pause bevor das Abenteuer Atlantik beginnt.

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Markthalle in Gibraltar

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Durch die Landebahn geht die Straße und der Verkehr muß gesperrt werden

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Jetzt fließt der Verkehr wieder