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Sonntag 22. Februar 2009

8. Kalenderwoche
-Die Woche bestand nur aus

-Regen, Starkwind, Gewitter-
-Starkwind, Gewitter, Regen-
-Gewitter, Regen, Starkwind-

zum Glück klarte es am Samstagmittag zum Barbecue auf und der Sonntag war sonnig aber kalt. Sonntag mal Balu bewegt und in der Bucht ein / zwei Runden gedreht.
Als Abreisetermin aus Kusadasi habe ich den 1. März ins Auge gefasst.

Sonntag 01. Februar 2009

Merhaba (Guten Tag), hallo und schon wieder ist eine Woche vorbei. Diese Woche wurde das Bimini und die Lasy Jacks fertig gestellt. Ich habe mir noch eine Verbindung vom Bimini zur Sprayhood anfertigen lassen.

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vom Bimini zur Sprayhood

Jetzt kann ich das Cockpit im Hafen oder vor Anker komplett überdachen. Der Schreiner aus der Marina, bei dem ich Holz für einen Laufsteg (Gangway) bestellt hatte, hat mich nur immer wieder vertröstet. Am Donnerstag war ich mit einem anderen Langfahrtsegler im Industriegebiet (Sanayi) dort habe ich in einer Schreinerei mein Holz bestellt und es wurde am Freitag morgens geliefert und günstiger war es auch noch. Zwei kleine Sperrholzteile habe ich dann von einem Bootsbauer hier im Hafen bekommen. Jetzt könnte man ja sagen: Typisch türkisch. Das ist es leider nicht. Die Firma SVB hat scheinbar eine Bestellung, die ich im November getätigt habe, verschlampt. Sie hätte Mitte Dezember hier in Kusadasi sein sollen, aber da fehlte noch ein Teil. Im Dezember orderte ich einen Teil nach Deutschland, das ich Anfang Januar auch erhielt. Der Rest ist scheinbar im Nirwana verschwunden. Jetzt muss ich mal schauen, dass ich die wichtigsten Arbeiten mit dem Material welches ich hier vor Ort bekomme erledigen kann.

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Markt in Kusadasi

Am Mittwoch war ich auf dem Markt und habe solange eingekauft bis der Rucksack voll war. Nach einem Döner und zwei Tee dazu (2,50 €) habe ich meine „Beute“ Heim getragen. Bis zum nächsten Markt werde ich schon alles aufgegessen haben.

Sonntag 25. Januar 2009

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Sushi bei Ozdemir Der Sonntag letzter Woche endete noch bei meinem Stegnachbar Ozdemir, er hatte Sushi gemacht und mich zum Essen eingeladen. Mit einem trockenen Rotwein dazu war es ein Festmahl und wir ließen den Abend ruhig ausklingen.
Montag war auch noch einmal ein schoener Tag und ich habe nur wenig gearbeitet, aber die Sonne genossen. Die Funkfernsteuerung für die elektrische Selbststeueranlage habe ich nebenbei montiert. Am Dienstag und Mittwoch habe ich die elektrische Schalttafel um ein Paneel ergaenzt. Abends gab der Marinamanager Unterricht in Tuerkisch. Von den Dauerliegern hier im Hafen fanden sich dafür 10 Personen ein. Leider hat sich in der darauf folgenden Nacht das Wetter rapide verschlechtert, wie schon im Wetterbericht angekuendigt zog ein Sturm auf. Alle Schiffe rollten schwer im Hafen, aber es sind keine groesseren Schaeden entstanden. Die ganze Nacht war das Marinapersonal unterwegs um die Festmacher und Leinen der Schiffe zu kontrollieren.

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Gewitterfront

Der Wind erreichte in Boeen Windstaerke 8 Bft. Nach einer kurzen Auflockerung am Freitagmittag nahte aus Sueden eine gelbe Regenfront, jetzt brachte der Sturm nicht nur Wind sondern auch noch Regen und Staub aus der Sahara mit. Balu war in kuerzester Zeit gelb auf dem Deck. Gegen Abend war die Wolke weiter gezogen und ich konnte mich an die Reinigung machen. Schwere Regenfaelle in der Nacht und Hagel am Morgen des Samstag halfen mir bei der Entfernung des Sand s aus der Sahara. Am Mittag war wieder die uebliche Runde beim Barbecue. Wir hatten Glueck mit dem Wetter und es war von 10:00 bis 17:00 Uhr trocken und die Sonne lugte hinter den Wolken vor.

Sonntag 18. Januar 2009

Nach fast einen Monat in der Heimat, bin ich wieder zurück auf der BALU. Das letzte Wochenende hatte ich mich ein wenig zurückgezogen und mich noch ein bisschen erholt. Montag und Dienstag noch mal eine Stippvisite bei meinen Eltern und am Mittwoch habe ich die Rückreise in die Türkei angetreten. Mein Seesack brachte ansehnliche 35 kg auf die Waage. Der Bodensteward hat mehr als beide Augen zugedrückt. Normalerweise hätte ich nur 30 kg mitnehmen dürfen. Der Flug verlief sehr angenehm und ruhig. In Izmir gelandet erwartete mich schon mein bestelltes Taxi. Auf der Fahrt nach Kusadasi hätten wir beinahe ein Wildschwein überfahren. Es ist zum Glück nichts passiert, obwohl wir eines der Tiere schon gestreift haben. Die nächsten paar Tage habe ich mit auspacken und verstauen verbracht. Auch musste ich meine ganzen Bekannten hier im Hafen wieder begrüssen und wir hatten uns einiges zu erzählen, was inzwischen so alles passiert ist. Am Samstag war wieder ein schönes Barbecue, wir haben uns unterhalten und Boccia gespielt.
Heute, am Sonntag, bin ich gleich mal in die Bucht raus gefahren, habe meine Tanks ausgeleert und den Motor mal wieder richtig laufen lassen.

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Sonntag 14. Dezember 2008 3. Advent

Und schon wieder ist eine Woche vorbei und ich weiß gar nicht wo all die Stunden und Minuten geblieben sind.

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3. Advent in Kusadasi

Letzten Montag war der bisher wärmste Tag dieses Dezembers. Mittags erreichte das Thermometer 28 Grad im Schatten. Leider hielt das schöne Wetter nicht die ganze Woche an und der schlechteste Tag war der Freitag. Von Mittag bis Mitternacht regnete es ununterbrochen. Natürlich waren die Tage dazwischen wieder mit Arbeit am Boot, Besuchen auf anderen Booten und anderen kleinen Erlebnissen gefüllt. So habe ich diese Woche den Wasserpass und die Bordwand von Balu gereinigt und poliert, das Heck ausgebessert und kleine Roststellen beseitigt. Leider macht mir immer noch mein linkes Bein zu schaffen. Der Wadenmuskel schmerzt immer noch und ich kann keine größeren Strecken laufen. Deshalb mache ich meine Besorgungen einfach mit dem Fahrrad.
Aber diese Woche waren die meisten Geschäfte sowieso geschlossen. Einer der grossen Feiertage ist in der Türkei Bayram, das Opferfest, eines der wichtigsten Feste im Islam. Beim Opferfest gedenken Muslime dem Propheten Abraham, der auf Geheiß Gottes seinen Sohn Ismael opfern sollte. Doch in letzter Minute verschonte Gott Ismael und nahm statt dessen einen Widder als Opfer an. Zum Opferfest schlachten Muslime Schafe oder Rinder und verteilen das Fleisch der Tiere an Arme, Bedürftige, Freunde und Verwandte. Die Kinder bekommen Geschenke und Süßigkeiten.
Am Samstag stand wieder unser gemeinsames Grillfest an. Morgens habe ich noch schnell ein paar Hähnchenschenkel zum Grillen eingekauft und anschließend noch die Vorräte aus dem Boot geplündert.

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Ab 12 Uhr trafen wir uns im Grillhäuschen und haben gemeinsam gegessen und uns wieder in Deutsch und Englisch unterhalten. Da noch keiner auf sein Boot zurück wollte, sind wir noch zu Horst und Ute aufs Boot gegangen und haben anschließend bei Klaus und Ingrid auf der Teeny -Wetten dass- angesehen.
Heute lacht wieder die Sonne von einem strahlendblauen Himmel herab und ich werde nachher in die Stadt fahren und ein paar Weihnachtsgeschenke einkaufen.

Samstag 06. Dezember 2008 Nikolaus

Heute ist Nikolaus, zur Feier des Tages habe ich mir einen kleinen Kuchen gekauft. Lebkuchen und andere Weihnachtsbaeckereien bekommt man hier nicht. Ansonsten war es heute ein ruhiger Tag. Ich habe wieder ein wenig am Schiff gearbeitet und jetzt am Abend schreibe ich ein paar Emails und überlege mir eine Reiseroute für das naechste Jahr.
Doch zunaechst einmal der Wochenueberblick.
Der letzte Sonntag war der erste Advent und wir haben hier immer noch ein sehr schoenes Wetter, wie daheim im Herbst. Die Temperaturen erreichen fast jeden Tag 22° und auch in der Nacht kuehlt es nicht sehr stark ab. Der niedrigste Wert dieser Woche war 16°.
Im Hafen sind einige Paare die auf ihrem Schiff in dieser Marina ueberwintern.
Am Montagabend war ich bei Ingrid und Klaus auf der Teeny (ein groeßeres Motorboot) auf ein Bier eingeladen. Da ich am naechsten Tag sowieso ein bisschen segeln wollte, habe ich die beiden gleich zu einer kleinen Segelpartie eingeladen.

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Der Dienstag war dann auch ein schoener Tag, mit frischen SW-Wind und wir sind von 11:00 Uhr bis 14:30 Uhr gesegelt. Am Spaetnachmittag zogen dicke Wolken auf, aber wir hatten mal wieder Glueck und es hat nicht mal geregnet.
Mittwochvormittag habe ich bei Nancy und Bill (Amerikanisches Ehepaar) den Wlan und den Internet Explorer in Ordnung gebracht. Anschließen meinem Nachbarn Hans ( Bavaria 31) bei der Fehlersuche seines defekten Kartenplotters geholfen. Zum Abendessen war ich dann bei Nancy und Bill eingeladen.

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Bill hat sehr gut gekocht und wir haben bis 22:00 Uhr geratscht.(Englisch)
Am Donnerstag habe ich den ganzen Tag am Schiff gearbeitet.
Freitag, für heute war wieder ein Barbecue angesagt. Vormittag sind Klaus und ich noch schnell mit den Fahrraedern in die Stadt gefahren und haben unsere leeren Gasflaschen zum Auffuellen gebracht. Auf dem Rueckweg haben wir gleich noch Holzkohle, Huehnerfleisch und Brot zum Grillen eingekauft. Ab Mittag haben wir das Feuer angezuendet und gegrillt.

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Samstag 29. November 2008

Hier ist nun mein erster Wochenbericht.
Es ist viel passiert den vergangenen Tagen. Aber nun der Reihe nach. Die ersten zwei Tage bin ich Morgens schon in die Stadt marschiert und habe mich umgesehen. Dabei habe ich auch gleich einen deutsch sprechenden Türken im Teehaus kennen gelernt. Er hat mir viele nützliche Informationen gegeben.
Der Samstag war dann mein großer Waschtag. 3 Trommel Wäsche habe ich gewaschen, zwei gleich in den Trockner getan und den Rest an Bord zum Trocknen aufgehängt. Bis zum Abend war die gesamte Wäsche fertig und aufgeräumt.
Am Sonntag bin ich mit dem Fahrrad auf regennassem Boden weggerutscht und habe mir am Pedal die Wade angeschlagen. Dem kleinem Bluterguss habe ich keine Bedeutung beigemessen, aber er macht mir schon die ganze Woche Probleme beim Laufen.
Da mein Bekanntenkreis hier in der Marina immer größer wird, komme ich oft nicht recht zum Arbeiten. So hat das Polieren der Edelstahlteile an Deck gleich zwei Tage gedauert. Ich bin froh, das ich nicht mehr unterwegs bin, da es häufig zu Starkwind kommt und es ab und an auch mal regnet. Die Temperaturen sind Tags um die 20-22° und Nachts kühlt es auf 14-16° ab.

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Am Freitag war ich mit meinem Bootsnachbarn beim Fischen und wir haben einen kleinen Schwertfisch von 5 kg gefangen. Der Wirt des Billardcafe ist ein Freund meines Nachbarn und er hat den Fisch abends für uns zu bereitet. Im offenen Kamin haben wir dazu Paprika und Weißbrot gegrillt und die Küche hat den Salat dazu geliefert.
Für heute, am Samstag, war ich zum Barbecue eingeladen. Die Leute, die hier in der Marina mit ihrem Schiff Überwintern treffen sich einmal wöchentlich zum Barbecue. Jeder bringt etwas mit und dann wird in einem kleinem Grillhäuschen das Feuer angeschürt. Heute waren es ein deutsches, ein amerikanisches, ein australisches Ehepaar, ein australischer Vater mit seinen zwei kleinen Kindern und meine Wenigkeit. Von 12:00 Uhr bis 17:00 Uhr haben wir gegrillt, gegessen und uns sehr gut unterhalten. Für nächsten Freitag sind wir alle eingeladen, da Phil und seine Frau heim fliegen und der Kühlschrank leer werden muss.

Donnerstag 20. Nov. 2008

Ich bin schon zeitig aufgestanden und habe gehofft, dass heute das Wetter etwas besser ist. In der Bucht geht ein schöner leichter Wind und nach dem ich den 2. Anker von Hand gehoben habe, setze ich das Gross-Segel, hebe den Hauptanker und verlasse die Bucht. Draußen hat sich, über Nacht, hoher Seegang aufgebaut. Allerdings sind die Wellen gleichmäßig und rund. Es ist also eine angenehme Fahrt. Nur lässt der Wind wieder nach und ich muss für den größten Teil der Strecke den Motor mitlaufen lassen. Von weiten sehe ich schon die Stadt Kusadasi und die Einfahrt in die Marina. Im Hafen angekommen, funke ich die Marina an und lasse mir einen Platz zuweisen.

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Swimmingpool der Marina Kusadasi
Da diese Marina mit allen ausgestattet ist, werde ich hier die nächsten drei Monate als Winterquartier bleiben. Die Duschen- und Toilettenräume sind geheizt, es gibt Waschmaschinen und Trockner zur Selbstbedienung, Bootsausrüster und Werkstätten, Busverbindung nach Ismir (Flugplatz), Strom und Wasser am Liegeplatz, einen Supermarkt im Hafengelände und das Zentrum der Stadt ist in 10 Minuten zu Fuss erreichbar. In den nächsten Wochen werde ich das Boot winterfest machen, kleine Reparaturen durchführen und die Ausrüstung für das nächste Jahr ergänzen.

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Fussgaengerzone von Kusadasi

Die Berichterstattung im Logbuch erfolgt jetzt nur noch ein Mal wöchentlich.