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Der Umbau

So langsam geht es vorwärts, aber zunächst von Anfang an.
Allein die Suche und der Kauf der BALU ist schon eine Geschichte für sich. Die Überführung per Schwertransport war für Januar geplant und dieser Zeitpunkt hat sich auch als richtig erwiesen, da noch kein Schnee auf den Autobahnen war. An einen stürmischen Tag ging es mit der Übernahme der Jacht los. Die Fahrt zur Werft, um das Boot aus dem Wasser zu heben, verlief trotz staken Wind problemlos. Als erstes sollte der Mast demontiert werden. Da die Mitarbeiter der Werft sehr routiniert sind, ging es schnell vorwärts, bis auf einen Bolzen der sich erst nach guten zureden mit einem Hammer lösen wollte, war die ganze Aktion in einer Stunde erledigt. Nun konnte das Boot aus dem Wasser gehoben werden. Zu diesem Zeitpunkt traf auch der Tieflader aus Deutschland in Harlingen ein. Das Verladen von Boot und Mast dauerte noch einmal 1,5 Stunden und nun waren wir alle nass bis auf “die Knochen”. (Mast legen und Kranen 178,00 €) Abends um 18:00 Uhr startete ich mit meinem PKW nach Hause. Gleichzeitig fuhr auch der Schwertransport los. Um 2 Uhr morgens war ich daheim, der Yachttransport war um 4 Uhr in Nürnberg.

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Um 13:00 Uhr hatten ich mit dem Hafenmeister, dem Autokran und dem Fahrer des Schwertransport das abladen der Yacht vereinbart. Alle waren da, aber nun kam der Transporter nicht in die Einfahrt zum Yachtclub hinein. Eine ganz kleine Schwelle und ein bisschen Gefälle in der Zufahrt und der Auflieger blieb stecken. Zum Glück kam der Hafenmeister auf die Idee, es beim Wasser- und Schiffahrtsamt neben dem Yachtclub als Zugang zum Kanal zu versuchen. Mit Genehmigung des zuständigen Beamten konnte jetzt die BALU ins Wasser gesetzt werden. Der Kran baute anschleifend um und so konnte dann das Boot im Yachtclub an seinen vorgesehenen Stellplatz gehoben werden. (Kosten 550,00 €)

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Winterlager

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wieder im Wasser
Langsam geht es los mit dem Umbau, als erstes wird der Boden über der Bilge geöffnet. Trotz langer Standzeit sind ca. 30 Liter rostiges Wasser in der Bilge. Sie kann nur durch die Handlenzpumpe an Deck geleert werden und ich werde auch noch eine leistungsstarke elektrische Pumpe montieren. Unter dem Küchenblock erweitere ich ebenfalls die Öffnung zum Kielraum. Hier soll noch ein weiteres Seeventil montiert werden für die Seewasserpumpe am Spülbecken.
Die Motorbatterie wird von der Sitzbank unter die achterliche Koje verlegt. Die Wohnraumbatterie wird durch zwei Servicebatterien im Innenraum ersetzt. In der Backskiste wird ein Abwassertank anstelle der Wohnraumbatterie eingebaut. Gleichzeitig baue ich Trenndioden für die Batterieladung durch die Lichtmaschine, den Windgenerator und den Solarzellen ein. Den Hochleistungsregler für die Lichtmaschine baue ich erst später ein.
Unter den beiden Salonbänken ist die Innenlackierung rostig, vermutlich durch das rostige Bilgenwasser. Gemeinsam mit einem Freund entfernen wir die Styroporisolierung und kontrollieren die Befestigung der Wassertanks. Die Bodensektionen werden soweit sie erreichbar sind mit Rostschutzfarbe gestrichen und die Isolierung erneuert.
Robert baut auch ein neues Niedergangsschot. Ein anderer Freund fertigt neue Backskistendeckel aus Edelstahl und den Deckel des Ankerkastens aus Aluminium.
Als erstes benötige ich ein Echolot und eine Logge, auch möchte ich eine Instrumentenkonsole bauen und darin das GPS-Gerät integrieren da unter Deck kein Empfang ist. Alles was ich bestelle dauert sehr lange. Die Ankerwinde braucht erst 6 Wochen und dann erfolgt die Lieferung doppelt. Genau das selbe passiert mit der Rettungsinsel. Diese ganze Zulieferindustrie befindei sich auf einem sehr schlechten Stand. Sehr viele Firmen bieten nur teure Zusatzgeräte ohne jedes Zubehör an.
Die meisten Stromkabel sind Unterdimesioniert und mehrfach gestückelt. Alle erreichbaren Kabel habe ich erneuert. Für die Batterien und die Ankerwinsch sind die Kabel neu verlegt. Auch habe ich die Servicebatterie von der Backskiste in den Salon verlegt und ausgetauscht. Die Ladung aller Batterien erfolgt jetzt über einen Diodenverteiler, hier wird auch der Windgenerator und die Solarzellen mit eingespeist.
Dieseltank ausgebaut und gereinigt. Unter dem Dieseltank findet der Abwassertank seinen Platz. Zusätzlich habe ich eine elektrische Bilgenpumpe eingebaut und den Schlauch der Handlenzpumpe neu verlegt.
Da eine Windselbststeueranlage geplant ist, habe ich die Badeleiter erneuert und an die Steuerbordseite der Badeplattform neu befestigt.
Statt des dreiflamigen Gaskochers habe ich einen kleinen Backofen mit zwei Kochbrennstellen eingebaut. Der Einbauplatz für den Ofen ist komplett mit Alublech ausgekleidet. Die Arbeitsfläche in der Pantry soll noch eine Steinarbeitsplatte erhalten.
Die Halterung für die Windsteueranlage ist eingetroffen. Morgen werde ich sie montieren.

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